Ode an Neukölln

Hier mal eine kleine Nebenerscheinung des Studiums an der Alice-Salomon-Hochschule, Modul Lyrik, Aufgabe: Eine Ode schreiben. Da konnte ich doch meiner Hassliebe auf Neukölln freien Lauf lassen, das Resultat ist ja wohl eher eine Hymne geworden. Wohin enttäuschte Liebe führt…

 

Ode an Neukölln

Dein graues Häusermeer aus alten Lumpen, oh Neukölln!

Reißen sie dir dein altes Gewand vom Leib,

kommen darunter Samt und Seide zum Vorschein.

Du Königin aller Berliner Bezirke!

Deine Augen, umkränzt von Schleiern,

leuchten in der Nacht.

Dein Himmel trägt Wolken aus Vanilleschaum

und deine Luft brennt auf der Haut wie Chili.

Viele wollen dich freien, werben um deine Gunst,

doch du Schöne, du Spröde, suchst dir aus,

welcher Rollkoffer in dein Herz darf!

Und nur wer in dein Herz schaut weiß,

dass auf deinem Dach am Hermannplatz

die Götter wohnen.

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Disneyland Kreuzberg

Vor kurzem am Halleschen Tor. Die Geschichte hat sich wirklich so zugetragen, sie ist keine Erfindung. Vor mir stand eine kleinbürgerliche Familie aus der Provinz, was an Stadtplan und Reiseführer, die die Mutter beide in der Hand hielt, an den Outdoor-Jacken und vor allem am Dialekt erkennbar war. Ich will jetzt nicht wieder zu Unrecht die Schwaben beschuldigen, aber der Dialekt des Wortführers, eines bestimmt sechzigjährigen, drallen Grauhaarigen, hörte sich schon nach Baden-Württemberg an. Ich bin mir aber nicht sicher, weil ich Rheinland-Pfälzisch oder Mainzerisch oder so etwas viel seltener höre. Ausschließen kann ich aber alle nordischen Dialekte, Rheinländer, Bayern, Franken, Hessen, Thüringer und Sachsen. Die hätte ich erkannt. „Wo geht es hier zu diesem Markt?“, fragte mich das Oberhaupt der Familie. Die drei Kinder und die Mutter hielten sich im Hintergrund, was mir zeigte, dass es das Patriarchat nicht nur in muslimischen Familien gibt, obwohl immer so getan wird. „Ja, welchen Markt meinen Sie denn?“, fragte ich erstaunt zurück. Hallesches Tor? Ein geheimer Markt, den ich nicht kenne? Und dann sagte dieser Mann, dieses Klischee von Provinz-Tourist, tatsächlich: „Ja, da wo die Türken sin‘, wo soviel los ist, wo ma imma soviel hört!“

Ja, Kreuzberg – da musste durch! Nicht nur die schicken, hippen Touristen aus Amerika, Spanien, Frankreich und Australien wollen dich besuchen und deine alteingesessenen Bewohner begaffen wie Zootiere! Nein, auch die deutschen Verwandten aus der Provinz wollen sehen, wo deine Türken leben! Sie sind nur, obwohl die Sprachbarriere nicht ganz so groß ist, zu ungeschickt, um auf Anhieb den richtigen Weg zu finden. Zuerst zögerte ich, aber dann dachte ich, dass ich mich als Aufklärern verstehen sollte. Ich wies auf die Hochbahn und erklärte ihnen, wie sie zum Kottbusser Tor kommen würden. Von da, so hoffte ich, würden sie schon den richtigen Pfad finden. An diesem Tag war sowieso kein Markttag am Maybachufer, das versicherte ich ihnen auch mehrfach, aber wenn sie jetzt eben schon mal da waren, dann sollten sie auch mal was sehen von dieser großen wunderbaren Stadt. Daheim haben sie dann wenigstens was zu erzählen.

Welcher Döner ist schöner?

Letztes Wochenende habe ich mich sehr amüsiert über den Artikel von Martin Reichert in der taz über Mustafas Gemüse-Döner am Mehringdamm. http://www.taz.de/Mustafas-Gemuese-Kebap-in-Berlin/!95428/ Er sagt, der Döner dort ist genauso wie anderswo, nur die Minze fand er außergewöhnlich.

Ich hätte nicht die Zeit und Geduld, mich in die ewig lange Warteschlange einzureihen, aber natürlich habe auch ich mich schon ertappt bei der Vorstellung, vielleicht etwas Außergewöhnliches zu verpassen. Nun bin ich beruhigt. Zwar habe ich von anderen Quellen gehört, die Mangosoße sei so phänomenal bei Mustafa, aber es gibt viele Döner-Stände mit Mango-Soße. Einen Chicken-Döner mit frittiertem Gemüse gibt es auch anderswo, sogar die von Reichert so gepriesene Minze ist keine große Sache. Ich kenne da in Steglitz einen Döner-Stand, der auch mit Minze arbeitet, aber den verrate ich nicht. Ich möchte nicht, dass sich dort auch noch eine Schlange bildet. Zwar esse ich Döner ganz selten, aber wenn, dann möchte ich nicht erst eine halbe Stunde in der Schlange verbringen müssen.

Out of Hellersdorf

Neulich war ich mal wieder in der Mensa II der Freien Universität in Dahlem. Das ist so ein bisschen wie die Heimkehr zu Muttern an den Esstisch. Verändert sich auch alles um einen herum: das Essen bleibt immer gleich. Und die Servicekräfte der Mensa erinnern mich auch so ein bisschen an liebevoll-strenge Mütter. „Bösteck neben’n Tella!!!“ Dank jahrelangem Training käme ich niemals auf die Idee, Messer und Gabel nicht sorgsam neben das Geschirr auf das Tablett zu legen. Und nun bin ich irgendwie restudentialisiert. Da fühle ich mich gleich jünger und reicher, weil ich nun auch wieder Studentenpreise bezahle. Die Normalpreise in der Mensa sind ja völlig überteuert. Ich gab also die Info über meinen neuen Status gleich an die Kassiererin weiter. „Wo studiern Se denn?“, fragte sie mich. „An der Alice-Salomon-Hochschule, ein Aufbaustudiengang.“ Das mit dem Aufbau war semantisch natürlich irgendwie fragwürdig. Es war meiner Sorge geschuldet, dass sie mich sonst für eine dieser Langzeitstudentinnen hält, die nur in der Mensa rumhängen. Wahrscheinlich gibt es die sowieso nicht mehr. „Wo issen die Hochschule?“, fragte die Kassiererin. „Ja, in Hellersdorf!“, sagte ich ahnungslos und erstaunt. „Nee, außerhalb von Berlin geht nicht“, sagte sie streng zu mir. „Gibt’n paa Ausnahm, aber nich mal Potsdam akzeptiern wa!“ Ich musste erst einmal überlegen. Hellersdorf kommt mir auch immer so weit weg vor. So irgendwie schon fast Brandenburg. Aber natürlich gehört es zu Berlin! Das sagte ich dann auch. „Schauen Sie doch mal in Ihrer Liste nach“, sagte ich. „Hellersdorf gehört auf jeden Fall zu Berlin!“ Ich fühlte mich wie die Retterin der Ehre von Hellersdorf. Es stellte sich heraus, dass die ASH nicht auf der Liste der erlaubten Hochschulen stand, aber eine Kollegin der Kassiererin wusste Bescheid. Man bekommt mit Hellersdorfer Studentenausweis auch Rabatt in Dahlem. Wäre ja sonst diskriminierend! Interessant wäre jetzt nur noch, ob in Hellersdorf Dahlem gefühlsmäßig noch zu Berlin gehört oder schon zu Potsdam. Das sollten wir erforschen.

Auf dem Bücherstrich

Und während ich in Mandarinendorf noch am Schreibtisch saß und mein Manuskript zu Ende bringen sollte, schweiften meine Gedanken sogar mehrfach ab. Eigentlich wurde ich von Schreckensvisionen geplagt: Ich wie ich versehentlich eine falsche Datei an den Verlag lieferte. Der druckte daraufhin ein Buch mit weißen Seiten, das er vor meinen Augen einstampfte. Schrecklich! Ein Alptraum! Ich war dermaßen geängstigt, dass ich die Glotze anschaltete und auf eine blondierte junge Frau blickte. Ich will jetzt nicht so tun als ob ich noch nie von ihr gehört hatte: es handelte sich um Daniela Katzenberger, die Fernsehberühmtheit und Bestsellerautorin. Sie posierte auf der Buchmesse neben dem älteren, fernsehaffinen Literaturkritiker Karasek, der sagte, er habe sie vorher noch nie gesehen (was sicher gelogen war), er finde sie aber sehr attraktiv (alte Literaturkritiker haben einen merkwürdigen Frauengeschmack, nun ja!). Neid machte sich in mir breit, dass diese Frau auf Anhieb einen Bestseller gelandet hatte. Ich sah mich plötzlich selbst wie ich auf dem Bücherstrich für alternde intellektuelle Frauen einem alten Literaturkritiker hinterher lief und flüsterte: “Pst, pst, hier mein Buch, es ist voll tiefgründig, aber auch humorvoll, es kommt sogar Sex drin vor und hey, zum Selbstkostenpreis, wie wär’s. Krieg ich ‘ne schöne Kritik?” Zum Glück meldete sich eine innere Stimme und mahnte mich, den Neid doch sein zu lassen. Gönn’ der jungen Frau ihren ersten literarischen Erfolg! Hast du nicht selbst auf dem Gymnasium deine Facharbeit über das Thema “Der Arbeiter im Spannungsfeld der Literatur” geschrieben? Und ist es nicht toll, dass eine junge Frau aus proletarischen Verhältnissen dieses Spannungsfeld für sich entdeckt hat? Und, komm, es gibt ja gar keinen Bücherstrich! Hach, diese innere Stimme, sie ist einfach zu gut, um wahr zu sein. Mein Neid war plötzlich wie weggeblassen, weil ehrlich: lass die Blondine erstmal vierzig werden…

Marktforschung

Vor kurzem fiel mir eine Möglichkeit ein, einen  Bestseller zu landen, der gleichzeitig auch literarisch gelobt wird. Es wird in dem Buch um eine junge Frau gehen, sie ist gutaussehend, aber hat diverse Probleme. Sie leidet zum Beispiel unter Hämorrhoiden, was ja eher ungewöhnlich bei einer jungen Frau ist. Gleichaltrige Männer können sie deshalb nicht verstehen. Sie ist auch ein bisschen pervers. Sie steht auf ältere Männer, ich spreche hier so von Männern ab 40 Jahren aufwärts, vielleicht sogar eher zwischen 60 und 80 Jahren. Diese Männer haben vermutlich auch schon erste sexuelle Funktionsschwierigkeiten. Die Perversion der jungen Frau besteht darin, dass ihr das alles nichts ausmacht. Sie ist auch mit einem alten Mann verheiratet, fängt aber ständig mit anderen alten Männern etwas an . Ich bastele noch so ein bisschen daran, wie der Roman endet. Mir schwebt eine Mischung aus „Liebesleben“ von Zeruya Shalev (wegen des literarischen Anspruches) und „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche (wegen des feministischen Anspruches) und 50 Shades of Grey (wegen Sex und wegen Verkaufszahlen) vor.

Ich steh‘ zwar eigentlich nicht wirklich hinter dem Plot, weil ich würde viel lieber über eine ältere Frau, so um die vierzig schreiben, die verheiratet, aber dermaßen attraktiv ist, dass ihr praktisch ständig junge Männer nachlaufen und sie deshalb neben ihrer Ehe ständig Liebschaften pflegen muss, was ihr Leben spannend, aber sehr anstrengend macht. Schöner Plot, finde ich, und so realitätsnah. Ich muss jedoch marktorientiert denken.

Meine Zielgruppe sind junge Frauen mit Problemen und die es satt haben, sich mit Tinder und unzuverlässigen jungen Männern herumzuschlagen, daher die Protagonistin. Andererseits könnten sich ältere Männer auch mit den Sexualpartnern der jungen Frauen identifizieren. Junge Männer lesen so etwas sowieso nicht. Das Beste ist, dass Literaturkritiker in der Mehrzahl ältere Männer sind. Geschichten über jüngere perverse Frauen loben die in hohen Tönen wegen ihrer Authentizität. Das weiß ich. Ich habe praktisch schon ausgesorgt. Ich brauch nur ein gutes Pseudonym. Kayla Masuch fiel mir gerade ein.

Prosetschovernischtung

Also um ditt mal janz klar zu sagen: Wo wird in Berlin noch reiner Dialekt gesprochen? Ganz bestimmt nich inner Innenstadt. Da sprechen, wenn überhaupt, die Jugendlichen Kiezdeutsch, aber berlinern, ditt kann da keener! Ganz anders in Mandarinendorf. Ein Hort des Dialektes! Heike Wiese, die Autorin des Buches „Kiezdeutsch“ erwähnt Mandarinendorf sogar explizit als Bezirk, in dem berlinert wird. Selbst ich fange hier an zu berlinern, aber manchmal bin ich schon an der Grenze des Verstehens. Zum Beispiel wenn es um Prosetschovernischtung geht. Den Ausdruck kannte ich nicht. Ich weiß nur, dass was früher Asti Spumante war heute Prosecco ist. In Mandarinendorf heißt ditt jedenfalls Prosetscho. Bitte sprechen Sie es so aus, sonst gibt es noch Missverständnisse. Und neulich, als ich ahnungslos ein Frauenfitnessstudio besucht habe, weil ich dachte, es wäre doch praktisch, hier in Mandarinendorf fit zu bleiben und nicht extra in die hipperen Bezirke zu fahren, da bot mir die Studiobesitzerin an: „Ick mach bald ’ne Prosetschovernischtungsparty, da lad ich Sie herzlich dazu ein!“ Na, da hab‘ ick aber jestaunt, dass et sowat gibt. Ich glaube, ich fange wieder an, Spumante zu trinken.

Ruhestörer

Es ist ganz interessant, wie unterschiedliche Ruhestörer in verschiedenen Bezirken auftreten. In Neukölln: Die Nachbarin über uns, die mit Plateauschuhen nachts um 4 über die blanken Dielen lief. Betrunkenen auf der Straße, die hoch brüllten. Ein Nachbar, der nachts grundsätzlich Matthias Reim „Verdammt ich lieb dich“ aufdrehte und dazu mitsang. Die Feuerwehr, die durch die enge Straße mit eingeschaltetem Martinshorn fuhr. In Kreuzberg: Die schizophrene Nachbarin, die unter uns wohnte und laute Selbstgespräche führte, dabei kochte und rauchte. Die Hiphop-Musikproduzenten im Erdgeschoss, die an ihren sexistischen Texten feilten. Die Studenten im Hinterhaus, deren Wand an unsere Schlafzimmerwand grenzte, die spontane nächtliche Partys feierten. Der alternde Rockfan unter uns, der seinen fatalen Musikgeschmack auf unsere Kosten auslebte. In Neukölln beschwerte sich übrigens unsere Nachbarin auch über uns, wofür sie schriftliche Beschwerdebriefe am Computer verfasste. In Mandarinendorf hat sich noch niemand über uns beschwert. Es gibt hier auch viele Leute, über die ich mich beschweren könnte. Am meisten übrigens über die Singdrossel, die das Weckergeräusch täuschend echt nachahmen kann und mich damit um 4 Uhr nachts weckt. Pipipipipipipi! Ich bin dann zu müde, um mich tatsächlich zu Beschwerden und den Vogel ausfindig zu machen. Ich hoffe manchmal, die Katzen verschrecken ihn irgendwann. Fressen sollen sie ihn natürlich nicht.

Hühnerbrühe

Früher in Kreuzberg gab es da diesen Vater, der seinem Kind schnell ein paar homöopathische Kügelchen in den Mund schob, als es auf der Rutsche schrie. Der Zweijährige war auf der Rutsche gestolpert, nichts Ernstes, eher schien der Vater Beruhigung zu benötigen. „Arnica“, sagte er zu mir, als ich ihn fragend ansah. Meiner Meinung nach hätte es genauso gut geholfen, dem Kind ein Bonbon zu geben. Oder zahnfreundlicher: aufmuntern und ablenken! Jede Gesellschaftsgruppe schwört eben auf andere Heilmittel. Meine Mutter ist der Überzeugung, dass Hühnerbrühe hilft. Hühnerbrühe ist das osteuropäische Penicillin. In Kreuzberg ist Penicillin, außer in absoluten lebensbedrohlichen Notfällen eher verpönt, zumindest in den Kreisen der gesundheitsbewussten Bioeltern. In Mandarinendorf wiederum gibt es nur einen einzigen Bioladen und der ist auch ganz schön weit weg. In Mandarinendorf schwören Eltern auf Penicillin, richtig echte Antibiotika. Je mehr desto besser, denn wenn der Arzt ein Antibiotikum verschreibt, dann heißt das, dass man eine richtig echte Krankheit hat. Da nutzt auch der Hinweis nichts, dass Antibiotika bei Viruserkrankungen doch erst einmal gar nicht helfen. Andersherum hilft auch bei Kreuzberger Bioeltern der Hinweis nicht, dass in den Kügelchen eigentlich kein Wirkstoff drin ist. Glauben heißt eben Heilen. Oder umgekehrt?

Wenn der Hahn kräht…

Und dann kamen auch Christen auf mich zu. An einem Abend waren das zwei Frauen, die mich in Mandarinendorf abfingen. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und es war schon dunkel. „Dürfen wir Sie etwas fragen?“, sagte die eine der beiden und ich hoffte für einen Moment, dass sie einfach nur nach einer Wegbeschreibung suchte. Sie hatte aber anscheinend ihren Weg schon gefunden und es stellte sich heraus, dass die Frage lautete: „Glauben Sie an Jesus?“ Sie drückte mir vorsichtshalber gleich eine Broschüre in die Hand. Ob ich wollte oder nicht. Ich sparte mir die Gegenfrage „Welchen Jesus?“ und überlegte noch, ob ich mich als orthodoxe Jüdin oder fundamental überzeugte Muslimin ausgeben sollte, sagte dann aber einfach „Nein!“ Ein bisschen fühlte ich mich wie Petrus, der Jesus ja auch verraten hat, aber ich wollte einfach nach Hause und die beiden Frauen waren mir unsympathisch. Das simple „Nein“ verschlug den beiden die Sprache. Während die eine mir nun wutentbrannt die Broschüre wieder entreißen wollte, sagte die andere in sanftem Ton zu ihrer Kollegin: „Lass sie doch, sie kann die Broschüre gebrauchen, egal ob sie an Jesus glaubt oder nicht!“ Man sah ihr die Rührung über ihre eigene Güte an. Ich beschloss dann, alles weitere mit Jesus selbst auszumachen und schwang mich auf mein Fahrrad. Zuhause legte ich die Broschüre auf den Tisch und las den Titel: „Wofür leben wir?“
Eine berechtigte Frage.