Das März-Gedicht

cutup

(Da ich gerade feststellte, dass heute der 1. März ist und ein März-Gedicht eigentlich auch schon fällig ist, nehme ich hier ein Gedicht, das streng genommen letzten Sonntag im Rahmen des von mir geleiteten Schreibcafés in der Ratswaage entstanden ist. Wir haben Gedichte mit der sogenannten Cutup-Technik aus Textschnipseln entstehen lassen. Meines ist ein Beziehungsdrama geworden und ich schreibe es der Lesbarkeit willen noch einmal ab in Klarschrift.)

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Seine Hühneraugenblicke schmerzen. Immer sieht er einen

Fettnapf, der keiner ist und macht

ein großes Beziehungsdrama daraus. Er

fragt sich: „Wer ist diese Frau?“

Das regt sie auf. Doch: Sie ist leider gegen Gewalt.

Er denkt in diesem Moment: „Sind Gedanken strafbar?“

Beide wissen: Niemand kann alles sein.

Das wäre so absurd wie die Frage:

„Ist 0,99999999999999999999999999999 … gleich 1?“

Ist es eben nicht. Er weiß: Marsmädchen sagen tausendmal ‚Nein‘ –

trotz ihrer zarten Schneewittchen-Haut.

Sie sagt: „Früher war ich ‚Ein ganz normales kleines Mädchen‘ und

du warst der treueste Fan, den ich mir wünschen konnte.“

Ich stehe vor dem Spiegel und verspüre Unruhe.

Auf die Plätze – fertig los!

 

 

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