Ode an Berlin

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Berlin kann grausam sein. Ich meine nicht nur den Winter in dieser Stadt. Den November. Den Januar. Den März. Auch der Sommer.

Berlin hat eine dunkle Seite, nicht nur den Kitkat-Club oder das Berghain, den Potsdamer Platz oder den Zoo.

Die Berliner Luft ist oft voller Abgase und Gift. Inversionswetterlage.
Der Dreck, der in die Atmophäre geblasen wird, fällt auf auf die Stadt hinab.

Die Hundescheiße auf den Gehwegen wirkt im Winter wie Glatteis und im Sommer wie Leberwurst, die von den Schuhsohlen der Unachtsamen auf das Trottoir gestrichen wird.

Das Alleinsein, wenn sich die Anonymität plötzlich wie Einsamkeit anfühlt. Wenn  fehlende soziale Kontrolle eigentlich Gleichgültigkeit ist.

Seid gewarnt vor dieser Stadt.

 

Das ist einmal entstanden, weil im Bus eine junge, wahrscheinlich frisch zugezogene Frau, ganz begeistert über Berlin war. Man will es ja niemandem madig machen, aber mit Berlin muss man schon umgehen können, wenn man hier leben will.

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